Unser Büroausflug 2017

Unser Büroausflug am 26. Oktober 2017 führte uns zuerst in die Gegend von Rüdlingen SH. Von Herrn Jürg Alean, ehemaliger Lehrer an der Kantonsschule Bülach, erfuhren wir bei einem Spaziergang am Rhein allerhand Interessantes von der Rheinkorrektur bis hin zu den ortsansässigen Bibern. Nach einem leckeren Abendessen im Restaurant Venezia in Bülach stand das Highlight unseres diesjährigen Ausflugs an: ein Besuch der Sternwarte Bülach!

Bei sternenklarer Nacht konnten wir viele spannende Objekte am Himmel entdecken und Herr Alean hatte uns wieder allerhand interessante Information dazu zu berichten, so dass es ein unvergesslicher Abend wurde.

Messier 13, auch bekannt als Herkuleshaufen, ist ein ca. 25‘000 Lichtjahre entfernter Kugelsternhaufen nahe dem Zentrum unserer Milchstrasse (Aufnahme: E. Greber). Messier 31, die berühmte Andromedagalaxie, ist rund 2.5 Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Sie ist unsere nächste grössere Nachbargalaxie (Aufnahme: E. Greber). Der Messier 57, auch bekannt als Ringnebel, war ein Stern vergleichbar mit unserer Sonne, der nach Verbrauch seines nuklearen Brennstoffs zuerst zu einem Roten Riesen anschwoll und dann nach und nach seine äusseren, heute noch zu beobachtenden Schichten abstiess (Aufnahme: E. Greber). Der Mond, unser einziger natürlicher Satellit, ist rund 384’400 km entfernt und hat mit 3‘476 km nur etwa ein Viertel des Durchmessers unserer Erde. In den Kratern der Polarregionen, die nie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, wird Wassereis vermutet (Aufnahme: E. Greber). Aufnahme: E. Greber Aufnahme: E. Greber
Wir suchen Verstärkung...

Zur Ergänzung unseres interdisziplinären Teams von Umweltspezialisten suchen wir eine/n

 

Geologin/Geologen, Umweltingenieur/in, Naturwissenschafter/in (80–100%)

 

Wir sind eine Beratungsfirma, die in Zürich, Schaffhausen, Winterthur und Glarus in den Bereichen Geologie, Hydrogeologie, Altlasten und Gebäudeschadstoffe, Umweltplanung und Umweltdaten tätig ist.

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter, die/der uns in den Bereichen Geologie und Baugrund, Gebäuderückbau, Abfall und Altlasten unterstützen kann. Weitere Einsatzgebiete können sich aufgrund Ihrer fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen ergeben.

Sie haben ein Studium in Geologie oder einer anderen Naturwissenschaft mit Nähe zur Geologie abgeschlossen und können auf mehrere Jahre Berufserfahrung in Ihrem Fachbereich in der Schweiz zurückblicken. Zudem sind Sie daran interessiert, sich auch mit neuen Themen zu befassen.

Sie arbeiten systematisch und kundenorientiert. Sie kennen Ihre fachlichen Fähigkeiten und Grenzen. Sie gehen offen mit Kunden, Behörden und Projektpartnern um und sind kritikfähig. Die sichere schriftliche und mündliche Ausdrucksweise in Deutsch ist Bedingung.

Ihr Arbeitsort ist in Schaffhausen. Sie sind aber auch bereit, nach Bedarf tageweise an unserem Hauptsitz in Zürich zu arbeiten. Der Stellenantritt erfolgt nach Vereinbarung, das Arbeitspensum beträgt 80–100%.

 

Christian Gruber in Schaffhausen freut sich auf Ihre schriftliche Bewerbung (magma AG, Spitalstrasse 27, 8200 Schaffhausen; Tel. 052 630 06 61; c.gruber@magma-ag.ch). Für Fragen steht Ihnen auch gerne Dr. Emil Greber am Hauptsitz in Zürich zur Verfügung (Tel. 044 240 44 33, e.greber@magma-ag.ch).

 

Private Kontrolle Lärmschutz

Ab sofort verfügt die magma AG über Mitarbeiter, die zur Privaten Kontrolle im Bereich Schutz vor Lärm befugt sind!

Weitere Informationen:

Schiesslärm

Nahezu jede Gemeinde verfügt über eine eigene Schiessanlage. Durch das Wachstum der Siedlungen liegen die meist seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Schiessanlagen heute häufig nahe den Siedlungsflächen. Wurde Schiesslärm früher als notwendiges Übel toleriert, kann er heute grosses Konfliktpotential aufweisen.

In der Gemeinde Lindau liegen die Schiessanlagen lärmtechnisch günstig: In den benachbarten Wohngebieten ist der Geschossknall aufgrund der Ausrichtung der Schussbahn nicht hörbar. Trotzdem werden an wenigen Einzelliegenschaften ausserhalb der Wohngebiete die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten.

Im Auftrag der Gemeinde haben wir die Schiesslärmimmissionen mit dem neuen Berechnungsmodell sonARMS der EMPA und des BAFU für die 25/50 m- und die 300 m-Schiessanlagen berechnet. Mit dem Lärmmodell konnten wir die Wirksamkeit von betrieblichen (Reduktion des Schiessbetriebs) und baulichen Lärmschutzmassnahmen (Lägerblenden) überprüfen und eine Empfehlung zuhanden der Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamts abgeben.

Entsorgung von biologisch belastetem Aushub (Neophyten) in Winterthur ZH

Im Zuge der Sanierung eines Einfamilienhauses in Winterthur sollte ein Teil des auf dem Grundstück vorhandenen Bodens und Untergrunds abgetragen und entsorgt werden. Bei einer Kontrolle stellte die Stadtgärtnerei Winterthur fest, dass auf dem Baugrundstück der Japanische Staudenknöterich – ein invasiver Neophyt – wuchs. Da Neophyten andere, heimische Pflanzen verdrängen, muss die Verbreitung dieser Pflanzen verhindert werden.

Durch die magma AG wurde der Aushub des biologisch belasteten Materials bis in eine Tiefe von maximal 2 m begleitet und somit eine weitere Ausbreitung des Neophyten auf dem Grundstück verhindert.

Der Aushub wurde durch uns auf triebfähige Wurzelreste mit einem Durchmesser über 3 cm kontrolliert. Diese wurden vor dem Verlad des Aushubs auf Lastwagen aussortiert und der Verbrennung zugeführt. Der triagierte Aushub, in dem kleinere, keimfähige Reste der Pflanze verblieben, wurde im Anschluss auf einer zur Annahme dieser speziellen Art von Abfall berechtigten Deponie abgelagert. Dort wird der biologisch belastete Aushub so mächtig überdeckt, dass ein Neuaustrieb des Knöterichs verhindert wird.

Vor Beginn des Aushubs wurden die oberirdischen Pflanzenteile des japanischen Staudenknöterichs bereits entfernt. Aus dem Wurzelstock trieben bereits frische Pflänzchen aus. Der belastete Aushubbereich wurde durch uns vor Beginn des Aushubs abgesteckt und markiert, so dass sichergestellt war, dass alle Wurzeln entfernt werden. Jeweils vor dem Verladen auf die Lastwagen wurden die einzelnen, grösseren Wurzelstücke aus dem Aushub aussortiert. Die Wurzelreste mit Durchmessern über 3 cm wurden durch uns aussortiert und auf einer Plane zwischengelagert. Im Anschluss wurde der biologisch belastete Aushub auf Lastwagen verladen, die mit einer Plane abdeckbar sind, um eine Verbreitung des Knöterichs durch herabfallende Wurzeln, z. B. auf Grünstreifen, zu verhindern. Die Lieferscheine der Lastwagen wurden mit einem Aufkleber versehen, der auf der Spezialdeponie verdeutlicht, dass es sich um Aushub mit Neophytenresten, sog. biologisch belastetem Material handelt. Nachdem die Aushubarbeiten abgeschlossen waren, liegen die aussortierten Wurzelreste bereit, um in die Verbrennung gebracht zu werden. Nach Abschluss der Aushubarbeiten ist sichergestellt, dass sich der Japanische Staudenknöterich am Standort nicht weiter verbreiten kann.
Schlackenablagerung am Linthkrumm, Mitlödi GL
Sanierung der Schlackenablagerung am Linthkrumm, Mitlödi GL

Im März 2013 wurde bei Bauarbeiten zu den Wasserkraft­projekten „Doppelpower“ und „Seidendruckerei“ am Linthkrumm in Mitlödi GL entlang der Böschung am Linthufer eine grössere Schlacken­ablagerung unbekannten Ursprungs entdeckt. Diese wurde von magma AG im Jahr 2014 im Auftrag der Altra Management AG näher untersucht und im Februar und März 2015 in enger Kooperation mit der Abteilung Umwelt und Energie des Kantons Glarus saniert.

Das stark belastete, schlackehaltige Material wurde als Sonderabfall von einer Spezialfirma entsorgt. Die Lage der Ablagerung an einer schlecht zugänglichen steilen Böschung erforderte die aushubbegleitende Sicherung der Böschung durch Betonelemente aus Ortbeton, die das Abrutschen der Strasse und der dort verlegten sensiblen Versorgungsleitungen verhinderten. Die Belastungen konnten während der Arbeiten nahezu vollständig entfernt werden.

Am Linthkrumm in Mitlödi, GL Süd, wurde 2013 im Rahmen des Baus eines Kraftwerks eine alte Schlackenablagerung angetroffen, die unser Büro im Jahr 2014 näher untersuchte. Aushubbeginn bei Kaiserwetter: Zwischen Strasse und Verbauelement wurde das erste stabilisierende Betonelement gegossen. Sukzessive wurde ein Element neben das andere gegossen, so dass böschungsgseitig ausgehoben werden konnte. Insgesamt wurden mehr als 500 t Sondermüll mit Zinkgehalten bis zu 10 g/kg und Cadmiumgehalten von über 50 mg/kg entsorgt, so dass sich das Zwischenlager rasch füllte. Unterhalb der oberen Lage Betonelemente wurde mit fortschreitendem Aushub eine weitere Reihe Betonelemente gegossen. So konnte zwischen der Nagelwand und der Strasse so tief ausgehoben werden… …bis endlich die Sohle der Belastungen erreicht war. Zwischen den Nägeln konnte im Folgenden nur noch mit dem Kleinbagger ausgehoben werden. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Böschung wiederhergestellt. Mit der Beseitigung des grössten Teils der Schwermetallbelastungen am Linthkrumm konnte die Gefährdung des Grundwassers beseitigt und der Weiterbetrieb der nahegelegenen Fischzucht sichergestellt werden.
Schwermetallsanierung in Zug
50 m- und 300 m-Schiessanlagen Chollermüli

Zwischen Dezember 2012 und März 2013 erfolgte die Schwermetallsanierung der Schiessanlagen Chollermüli, welche teilweise innerhalb eines Naturschutzgebietes entlang des Seeufers liegen, unter Leitung der magma AG.

Aus dem mit 30 Scheiben sehr grossen und stark mit Blei und Antimon belasteten 300 m-Kugelfang, der teilweise innerhalb eines Naturschutzgebietes entlang des Seeufers liegt, wurden ca. 4000 t belasteter Aushub entfernt. Das Material enthielt Japanischen Staudenknöterich, eine invasive Neophyte. Diese Belastungen machten eine spezielle Entsorgung des Aushubmaterials erforderlich. In Abstimmung mit dem Kanton wurde insbesondere grosses Augenmerk darauf gelegt, die weitere Ausbreitung dieser unerwünschten Pflanze zu verhindern.

Die 50 m-Schiessanlage vor der Sanierung. (Foto: magma AG) Die 50 m-Schiessanlage nach der Sanierung. (Foto: magma AG) Der 300 m-Kugelfang vor Beginn der Sanierungsarbeiten. (Foto: magma AG) Der 300 m-Kugelfang nach Abschluss der Sanierungsarbeiten. (Foto: magma AG) Der Japanische Staudenknöterich (invasive Neophyte) war im gesamten Bereich der Schiessanlage anzutreffen. (Foto: magma AG) Der Japanische Staudenknöterich aus der Nähe (Juni 2012). (Foto: magma AG) Während der Sanierung waren zwei schwere Bagger im Einsatz. (Foto: magma AG) Die Aushubarbeiten im zentralen Einschussbereich. (Foto: magma AG) Der Kugelfangwall nach dem Entfernen der Belastungen und der Neophyten. (Foto: magma AG)

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