Geologin/Geologe (80–100%) gesucht!

Zur Ergänzung unseres Teams von Geologen und Umweltspezialisten suchen wir eine/n

 

Geologin/Geologen (80–100%)

 

Wir sind eine Beratungsfirma, die in Zürich, Schaffhausen, Winterthur und Glarus in den Bereichen Geologie, Hydrogeologie, Altlasten und Gebäudeschadstoffe, Umweltplanung und Umweltdaten tätig ist. Unsere Kunden sind Privatpersonen, Firmen, Bauherren und Behörden.

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter, die/der uns in den Bereichen Geologie, Hydrogeologie und Hydrochemie unterstützen kann. Wünschenswert wären zudem Kenntnisse in den Bereichen Gebäuderückbau, Abfall und Altlasten. Mittelfristig steht es Ihnen offen, Führungsverantwortung zu übernehmen sowie sich am Unternehmen zu beteiligen.

Sie haben ein Studium in Geologie/Hydrogeologie abgeschlossen und können auf mehrere Jahre Berufserfahrung in Ihrem Fachbereich, möglichst in der Privatwirtschaft in der Schweiz, zurückblicken. In den letzten Jahren haben Sie sich ein eigenes Beziehungsnetz aufgebaut und kennen den Schweizer Markt.

Sie arbeiten systematisch und kundenorientiert. Sie haben ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein und sind kritikfähig. Sie kennen Ihre fachlichen Fähigkeiten und Grenzen. Sie gehen offen mit Kunden, Behörden und Projektpartnern um. Die sichere schriftliche und mündliche Ausdrucksweise in Deutsch ist Bedingung.

Ihr Arbeitsort ist in Zürich. Der Stellenantritt erfolgt nach Vereinbarung, das Arbeitspensum beträgt 80–100%.

Dr. Emil Greber in Zürich freut sich auf Ihren Anruf oder eine schriftliche Bewerbung (magma AG, Josefstrasse 92, 8005 Zürich; Tel. 044 240 44 33, Dr. Emil Greber). Für Fragen steht Ihnen auch gerne Christian Gruber in Schaffhausen zur Verfügung (Tel. 052 630 06 61, Christian Gruber).

 

Unser Büroausflug 2017...

Unser Büroausflug am 26. Oktober 2017 führte uns zuerst in die Gegend von Rüdlingen SH. Von Herrn Jürg Alean, ehemaliger Lehrer an der Kantonsschule Bülach, erfuhren wir bei einem Spaziergang am Rhein allerhand Interessantes von der Rheinkorrektur bis hin zu den ortsansässigen Bibern. Nach einem leckeren Abendessen im Restaurant Venezia in Bülach stand das Highlight unseres diesjährigen Ausflugs an: ein Besuch der Sternwarte Bülach!

Bei sternenklarer Nacht konnten wir viele spannende Objekte am Himmel entdecken und Herr Alean hatte uns wieder allerhand interessante Information dazu zu berichten, so dass es ein unvergesslicher Abend wurde.

Private Kontrolle Lärmschutz

Ab sofort verfügt die magma AG über Mitarbeiter, die zur Privaten Kontrolle im Bereich Schutz vor Lärm befugt sind!

Weitere Informationen:

Schiesslärm

Nahezu jede Gemeinde verfügt über eine eigene Schiessanlage. Durch das Wachstum der Siedlungen liegen die meist seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Schiessanlagen heute häufig nahe den Siedlungsflächen. Wurde Schiesslärm früher als notwendiges Übel toleriert, kann er heute grosses Konfliktpotential aufweisen.

In der Gemeinde Lindau liegen die Schiessanlagen lärmtechnisch günstig: In den benachbarten Wohngebieten ist der Geschossknall aufgrund der Ausrichtung der Schussbahn nicht hörbar. Trotzdem werden an wenigen Einzelliegenschaften ausserhalb der Wohngebiete die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten.

Im Auftrag der Gemeinde haben wir die Schiesslärmimmissionen mit dem neuen Berechnungsmodell sonARMS der EMPA und des BAFU für die 25/50 m- und die 300 m-Schiessanlagen berechnet. Mit dem Lärmmodell konnten wir die Wirksamkeit von betrieblichen (Reduktion des Schiessbetriebs) und baulichen Lärmschutzmassnahmen (Lägerblenden) überprüfen und eine Empfehlung zuhanden der Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamts abgeben.

Entsorgung von biologisch belastetem Aushub (Neophyten) in Winterthur ZH

Im Zuge der Sanierung eines Einfamilienhauses in Winterthur sollte ein Teil des auf dem Grundstück vorhandenen Bodens und Untergrunds abgetragen und entsorgt werden. Bei einer Kontrolle stellte die Stadtgärtnerei Winterthur fest, dass auf dem Baugrundstück der Japanische Staudenknöterich – ein invasiver Neophyt – wuchs. Da Neophyten andere, heimische Pflanzen verdrängen, muss die Verbreitung dieser Pflanzen verhindert werden.

Durch die magma AG wurde der Aushub des biologisch belasteten Materials bis in eine Tiefe von maximal 2 m begleitet und somit eine weitere Ausbreitung des Neophyten auf dem Grundstück verhindert.

Der Aushub wurde durch uns auf triebfähige Wurzelreste mit einem Durchmesser über 3 cm kontrolliert. Diese wurden vor dem Verlad des Aushubs auf Lastwagen aussortiert und der Verbrennung zugeführt. Der triagierte Aushub, in dem kleinere, keimfähige Reste der Pflanze verblieben, wurde im Anschluss auf einer zur Annahme dieser speziellen Art von Abfall berechtigten Deponie abgelagert. Dort wird der biologisch belastete Aushub so mächtig überdeckt, dass ein Neuaustrieb des Knöterichs verhindert wird.

Schlackenablagerung am Linthkrumm, Mitlödi GL

Im März 2013 wurde bei Bauarbeiten zu den Wasserkraft­projekten „Doppelpower“ und „Seidendruckerei“ am Linthkrumm in Mitlödi GL entlang der Böschung am Linthufer eine grössere Schlacken­ablagerung unbekannten Ursprungs entdeckt. Diese wurde von magma AG im Jahr 2014 im Auftrag der Altra Management AG näher untersucht und im Februar und März 2015 in enger Kooperation mit der Abteilung Umwelt und Energie des Kantons Glarus saniert.

Das stark belastete, schlackehaltige Material wurde als Sonderabfall von einer Spezialfirma entsorgt. Die Lage der Ablagerung an einer schlecht zugänglichen steilen Böschung erforderte die aushubbegleitende Sicherung der Böschung durch Betonelemente aus Ortbeton, die das Abrutschen der Strasse und der dort verlegten sensiblen Versorgungsleitungen verhinderten. Die Belastungen konnten während der Arbeiten nahezu vollständig entfernt werden.

Schwermetallsanierung in Zug

Zwischen Dezember 2012 und März 2013 erfolgte die Schwermetallsanierung der Schiessanlagen Chollermüli, welche teilweise innerhalb eines Naturschutzgebietes entlang des Seeufers liegen, unter Leitung der magma AG.

Aus dem mit 30 Scheiben sehr grossen und stark mit Blei und Antimon belasteten 300 m-Kugelfang, der teilweise innerhalb eines Naturschutzgebietes entlang des Seeufers liegt, wurden ca. 4000 t belasteter Aushub entfernt. Das Material enthielt Japanischen Staudenknöterich, eine invasive Neophyte. Diese Belastungen machten eine spezielle Entsorgung des Aushubmaterials erforderlich. In Abstimmung mit dem Kanton wurde insbesondere grosses Augenmerk darauf gelegt, die weitere Ausbreitung dieser unerwünschten Pflanze zu verhindern.